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Unfallskizze erstellen – so geht es richtig

Die Unfallskizze ist ein wichtiger Bestandteil des Unfallberichts. Sie zeigt den Unfallhergang auf einen Blick. Hier erfährst du, was die Skizze enthalten muss, welche Fehler du vermeiden solltest und wie die KI-gestützte Skizzenfunktion auf unfallbericht.at dir hilft.

Was ist eine Unfallskizze?

Eine Unfallskizze ist eine grafische Darstellung des Unfallhergangs, die als Bestandteil des europäischen Unfallberichts erstellt wird. Sie zeigt den Straßenverlauf, die Positionen und Fahrtrichtungen der beteiligten Fahrzeuge sowie den Kollisionspunkt. Die Skizze dient der Versicherung als visuelle Ergänzung zur schriftlichen Beschreibung des Unfallhergangs. Sie hilft, den Ablauf schneller nachzuvollziehen und Widersprüche zwischen den Angaben beider Parteien zu erkennen. Im standardisierten europäischen Unfallbericht ist ein eigenes Feld für die Unfallskizze vorgesehen (Feld 13). Beide Unfallparteien erstellen die Skizze gemeinsam und müssen sich auf eine Darstellung einigen.

Warum ist die Unfallskizze so wichtig?

Die Unfallskizze hat großen Einfluss auf die Schadensregulierung: • Beweiskraft: Die Skizze dokumentiert den Unfallhergang visuell und ergänzt die schriftliche Beschreibung. Bei Streitfällen dient sie als wichtiges Beweismittel. • Verständlichkeit: Eine Skizze macht den Unfallhergang auf einen Blick verständlich — deutlich schneller als eine Textbeschreibung. • Haftungsverteilung: Versicherungen nutzen die Skizze zusammen mit den angekreuzten Umständen, um die Haftung zwischen den Parteien aufzuteilen. • Internationale Verständlichkeit: Da die Skizze grafisch ist, funktioniert sie auch bei Sprachbarrieren — ein Vorteil bei Unfällen im Ausland. Eine fehlende oder unklare Skizze kann die Schadensregulierung verzögern. In manchen Fällen fordern Versicherungen eine Nachbesserung an, was den Prozess um Wochen verlängert.

Was muss die Unfallskizze enthalten?

Eine vollständige Unfallskizze enthält folgende Elemente: • Straßenverlauf: Straßen, Kreuzungen, Einmündungen, Fahrspuren, Gehwege und Radwege • Fahrtrichtungen: Pfeile, die die Fahrtrichtung beider Fahrzeuge vor dem Unfall zeigen • Fahrzeugpositionen: Position beider Fahrzeuge zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes • Kollisionspunkt: Der genaue Punkt, an dem die Fahrzeuge zusammengestoßen sind (meist mit X markiert) • Endpositionen: Wo die Fahrzeuge nach dem Unfall zum Stehen kamen • Verkehrszeichen: Relevante Ampeln, Stoppschilder, Vorfahrtszeichen, Geschwindigkeitsbegrenzungen • Fahrbahnmarkierungen: Sperrlinien, Zebrastreifen, Abbiegespuren • Nordpfeil: Optional, aber hilfreich zur Orientierung Die Skizze muss nicht maßstabsgetreu sein, aber die Verhältnisse sollten erkennbar sein.

Häufige Fehler bei der Unfallskizze

Diese Fehler führen häufig zu Problemen bei der Schadensregulierung: • Fehlende Fahrtrichtungen: Ohne Pfeile für die Fahrtrichtung ist der Unfallhergang nicht nachvollziehbar. • Unklarer Kollisionspunkt: Der Punkt des Zusammenstoßes muss eindeutig markiert sein. • Keine Verkehrszeichen: Fehlende Ampeln oder Vorfahrtszeichen machen es der Versicherung unmöglich, die Vorfahrtssituation zu bewerten. • Nur ein Fahrzeug eingezeichnet: Beide Fahrzeuge müssen in der Skizze dargestellt sein — vor und zum Zeitpunkt des Unfalls. • Zu vage: Eine Skizze, die nur zwei Rechtecke auf einer Linie zeigt, reicht nicht aus. Der Straßenverlauf und die Umgebung müssen erkennbar sein. • Widerspruch zu den Ankreuzfeldern: Die Skizze muss zum angekreuzten Unfallhergang passen. Wenn du "fuhr rückwärts" ankreuzt, muss das in der Skizze ersichtlich sein.

Unfallskizze digital erstellen mit KI-Unterstützung

Die größte Herausforderung bei der Unfallskizze auf Papier ist die Zeichnung selbst. Unter Stress eine klare, verständliche Skizze zu zeichnen, ist für die meisten Menschen schwierig. Der digitale Unfallbericht auf unfallbericht.at löst dieses Problem mit einer standortbasierten Skizzenfunktion: 1. Die App erkennt deinen Standort per GPS 2. Ein Kartenausschnitt der umliegenden Straßen wird automatisch geladen 3. Du platzierst Objekte wie Autos, Lkw, Fahrräder und Verkehrsschilder per Drag-and-Drop auf der Karte 4. Du fügst Fahrtrichtungen und den Kollisionspunkt hinzu 5. Die fertige Skizze wird automatisch in den Unfallbericht integriert Das Ergebnis ist eine professionelle, klar lesbare Unfallskizze — ohne zeichnerisches Talent. Die standortbasierte Skizze ist deutlich verständlicher als eine handgezeichnete Version und wird von Versicherungen problemlos akzeptiert.

Kann man eine Unfallskizze digital erstellen?

Ja. Auf unfallbericht.at kannst du die Unfallskizze direkt auf deinem Smartphone erstellen — mit KI-Unterstützung. Die App erkennt deinen Standort per GPS und lädt einen Kartenausschnitt der umliegenden Straßen. Du platzierst Fahrzeuge und Objekte per Fingertipp auf der Karte. Die digitale Unfallskizze bietet gegenüber der handgezeichneten Version klare Vorteile: Sie ist professioneller, eindeutiger und lässt weniger Raum für Interpretation. Die fertige Skizze wird automatisch in das PDF des Unfallberichts integriert. Die KI-Skizzenfunktion ist kostenlos und in allen 13 unterstützten Sprachen verfügbar.

Tipps für eine gute Unfallskizze

Mit diesen Tipps erstellst du eine Unfallskizze, die Versicherungen schnell und eindeutig auswerten können: • Blickrichtung wählen: Zeichne die Skizze aus der Vogelperspektive (von oben). • Fahrzeuge beschriften: Markiere die Fahrzeuge mit A und B — passend zur Zuordnung im Unfallbericht. • Pfeile verwenden: Zeige die Fahrtrichtung beider Fahrzeuge mit deutlichen Pfeilen. • Relevante Details einzeichnen: Ampeln, Stoppschilder, Fahrbahnmarkierungen und Straßennamen. • Kollisionspunkt markieren: Kennzeichne den genauen Aufprallpunkt mit einem X. • Einfach halten: Die Skizze soll den Hergang zeigen, nicht die gesamte Umgebung. Konzentriere dich auf das Wesentliche. • Fotos ergänzen: Mache zusätzlich Fotos der Unfallstelle — sie ergänzen die Skizze und liefern weitere Beweise.

Häufig gestellte Fragen zur Unfallskizze

Eine Unfallskizze muss den Straßenverlauf, die Fahrtrichtungen beider Fahrzeuge, den Kollisionspunkt, relevante Verkehrszeichen und die Endpositionen der Fahrzeuge nach dem Unfall zeigen.

Ja. Auf unfallbericht.at gibt es eine KI-gestützte Skizzenfunktion: Die App erkennt deinen Standort per GPS und lädt einen Kartenausschnitt der umliegenden Straßen. Du platzierst Objekte wie Autos, Lkw und Verkehrsschilder per Drag-and-Drop.

Nein. Die Skizze muss nicht maßstabsgetreu sein, aber sie sollte die Verhältnisse klar und verständlich darstellen.

In der Regel erstellen beide Unfallparteien gemeinsam eine Skizze auf dem Unfallbericht. Beide müssen mit der Darstellung einverstanden sein.

Wenn keine Einigung möglich ist, kann jede Partei eine eigene Skizze auf ihrem Teil des Berichts erstellen. Die Versicherung bewertet dann beide Versionen.

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